Für mehr Miteinander in Waldkraiburg



Informationen

Nicht nur die offiziellen Informationen zu den Zahlen und Fakten sind zum Thema Asyl wichtig. Der Arbeitskreis Asyl beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der ehrenamtlichen Arbeit in Waldkraiburg und deren Koordination. Auf den folgenden Seiten finden Sie also nicht nur die Informationen des Landratsamtes und der Stadt Waldkraiburg sondern auch weitere wichtige Themengebiete.

Besonders wichtig ist uns die Information über die vielfältigen Angebote für Flüchtlinge, die von ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt wurden und werden. Oftmals wissen Flüchtlinge nicht, was existiert oder haben keinen Zugang dazu. Auch für Betreuer ist es wichtig, auf ehrenamtliche Helfer zurückgreifen zu können, die zuverlässig und verantwortungsbewusst da sind. Auf den Seiten über das Ehrenamt finden sich Informationen für Menschen, die helfen wollen, es werden aber auch viele Fragen schon vorab beantwortet. Wo wird noch jemand gesucht, in welchem Bereich könnte ich mich engagieren? Wir hoffen, es beiden Seiten mit diesem Informationsangebot ein wenig leichter zu machen.

Zahlen und Fakten

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration stellt auf seiner Seite aktuelle Informationen zu der Asylsituation in Bayern zur Verfügung. Auf den Internetseiten des Ministeriums finden Sie alle unten dargestellten Grafiken aus erster Hand. Stand ist Dezember 2015.

Der Zuzug

Quelle: http://www.zukunftsministerium.bayern.de/imperia/md/images/stmas/stmas_internet/migration/1601_zugang-bund-laender.jpeg

Wuelle Quelle: http://www.zukunftsministerium.bayern.de/migration/asyl/index.php

Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge stellt sich für Bayern von Januar bis Ende Dezember 2015 wie folgt dar:

  • 113 Personen (0,3 Prozent) wurden als Asylberechtigte im Sinne des Grundgesetzes anerkannt.
  • 16.299 Personen (44,8 Prozenterhielten Flüchtlingsschutz.
  • Bei 117 Personen (0,3 Prozent) wurde subsidiärer Schutz festgestellt, das heißt im Herkunftsland droht ein ernsthafter Schaden:
    • die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe,
    • Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder
    • eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts
  • Bei 232 Personen (0,6 Prozent) wurde Abschiebungsverbot festgestellt das heißt wenn im Zielstaat eine erhebliche individuelle Gefahr oder extreme allgemeine Gefahr droht. z. B. die Gefahr einer wesentlichen Verschlechterung einer bestehenden Er-krankung infolge fehlender oder nicht ausreichender Behandlung im Zielstaat droht.
  • Die Anträge von 12.953 Personen (35,6 Prozent) wurden abgelehnt.
  • Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 6.639 Personen (18,3 Prozent).